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2017-6

Wider erwarten hatte sich der Wind am nächsten Tag deutlich abgeschwächt und zwei Stunden geht es flott voran bis die vorausgesagte Windstärke von 4 bis 5 wieder einsetzt. Wir wechseln vom offenen Wasser zur Ufernähe und hangeln uns von Insel zu Insel. In dieser Situation ist das stark zerklüftete Ufer mit vielen Inseln ein großer Vorteil und so haben wir, zwischen Passagen mit Gegenwind immer wieder Erholungsphasen. Die letzten Kilometer führen uns durch ein Militärgebiet mit Biwakverbot, aber gleich die erste darauffolgende Insel, Vissbäcksholmen, erweist sich mit ihrer schönen Lage und idealen Biwakplätzen als Volltreffer. Rege Bibertätigkeiten zeigen uns, dass diese Tierchen unsere Sicht über diese Insel ebenfalls teilen. Am Abend, in unserem Küchenbiwak beschliessen wir dann den nächsten Tag zu pausieren, da die Wetterbedingungen sich erst am Mittwoch bessern sollen.Am nächsten Tag war chillen angesagt. Als ich um 10,30 Uhr frühstücke schläft Roland, sonst Frühaufsteher, sogar noch. Der restliche Tag verbringen wir mit Wäschewaschen, Inselerkunden und ausgiebiges Dösen auf den warmen Felsen. Und endlich habe ich auch Zeit Pizzateig anzusetzen, warm genug ist es ja. Abends gibt es dann Bruscetta, Pizza und Risotto. Unsere Tour neigt sich dem Ende zu und Vorräte haben wir noch zu genüge. Später dezimieren wir, bei einem herrlichen Sonnenuntergang, noch unsere Biervorräte.Wie vorhergesagt, zeigt sich der nächste Tag von seiner schönsten Seite. Viel Sonne und kaum Wind und so können wir die zehn Kilomrter lange Querung über den Vänersborgviken wagen. Um neun Uhr haben wir alles gepackt. Unser erstes Etappenziel, den Vänersnäs Schärengarten erreichen wir nach einer Stunde. Danach halten wir auf das zehn Kilometer entfernte Westufer zu. Auf der Hälfte der Strecke, der Wind schläft jetzt völlig ein, wechseln wir auf den etwas längeren Nordkurs, mit Gegenwind ist nicht mehr zu rechnen. Auf der anderen Seite angekommen, paddeln wir entlang des steilen Westufers mit nur wenig Inseln, vorbei am Dalbergsån, einem der vielen Zuläufe des Sees, zum Hjortens Udde, einer Landzunge und eiszeitlichen Endmoräne, dem Gegenstück des Hinden Riff am Ostufer. Ab hier führt uns das jetzt wieder lang auslaufende Ufer, mit großen Buchten, vielen Inseln und Klippen weiter in westlicher Richtung auf das Ende dieser Etappe und unserer Tour zu. Es kommt sogar noch einmal Rückenwind auf und den Rest der Strecke bis zum Campingplatz Vita Sanders, können wir mit unseren Segelschirmen zurücklegen. Dort angekommen mieten wir uns wieder in einem der kleinen Holzhäuser ein.Die nächsten zwei Tage verbringen wir dann hauptsächlich im Auto. Zurück fahren wir wieder über die Brücken Schwedens und Dänemarks, mit Übernachtung in Schleswig und nach 1.750 Kilometern sind wieder zurück im Alltag.

auf Vissbäcksholmen

über den Vänersborgviken

die letzten Kilometer



Unterwegs mit Boot und Zelt